
Du weißt, woher deine Erschöpfung und deine Selbstzweifel kommen. Warum kommst du trotzdem nicht raus?
Es gibt diesen Moment. Du sitzt beim Abendessen, jemand sagt etwas, und du reagierst. Zu schnell, zu scharf, zu laut. Noch während du sprichst, hörst du es: Das klingt genau wie früher zu Hause.
Du wolltest es anders machen. Du hast es dir fest vorgenommen. Und du weißt sogar, woher diese alte Reaktion kommt.
Vielleicht kennst du das. Viele Frauen, die zu mir kommen, kennen es sehr gut.
Wenn Verstehen nicht reicht
Die Frauen, die ich begleite, haben meist schon einen langen Weg hinter sich. Sie haben Bücher gelesen, Podcasts gehört, reflektiert. Manche haben Therapie gemacht. Sie können mir genau erklären, woher ihre Erschöpfung kommt. Und woher die Stimme, die sagt: Du bist nicht genug.
Und trotzdem kommen sie nicht raus.
Verstehen passiert im Kopf. Aber vieles von dem, was wir tragen, sitzt tiefer. Im Gefühl. Im Körper. In dem, was in Familien über Generationen weitergegeben wird, oft ohne dass es je ausgesprochen wurde.
Was ich aus meiner Familie mitgenommen habe
Ich weiß, wovon ich spreche. Meine Eltern sind Kinder von Gastarbeitern. Sie haben hart gearbeitet, Häuser gebaut und sich nie unterkriegen lassen. Egal, was kam, sie sind immer wieder aufgestanden.
Wir haben uns angepasst, um nicht aufzufallen. Und sind trotzdem aufgefallen. Mein Umfeld hat mich das spüren lassen. Daraus ist ein Satz entstanden, der mich lange begleitet hat: Ich bin nicht gut genug. Ich bin falsch.
Also habe ich mich versteckt. Meine Herkunft, mich selbst. Ich wusste genau, woher dieser Satz kam. Aber das Wissen hat ihn nicht leiser gemacht.
Leiser wurde er erst, als ich mich an das erinnert habe, was meine Familie mir mitgegeben hat.
Die Kraft, die schon in dir ist
Meine Eltern haben mir gezeigt, wie man aufsteht. Wie man sich ein Leben aufbaut, auch wenn der Boden fremd ist. Diese Kraft war immer da. Sie lag nur unter dem Satz, den andere mir gegeben hatten.
Genau darum geht es. Was hat man dir eingeredet? Und was ist wirklich deins? Oft liegt unter all dem, was wir tragen, eine Stärke, die wir längst vergessen haben. Manchmal ist sie seit Generationen in deiner Familie.
Du musst sie nicht erst erschaffen. Du darfst sie wiederfinden.
Wie ich mit dir arbeite
Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Menschen, acht Jahre davon in der Psychiatrie. Mich erschreckt nichts. Bei mir darf alles da sein, auch das, was du noch nie jemandem erzählt hast.
In meiner Begleitung GENUG gehen wir dorthin, wo der Kopf nicht hinkommt. Wir schauen auf das Gefühl hinter deiner Erschöpfung, auf das, was dein Körper festhält, und auf die Muster, die in deiner Familie schon lange da sind. Und auf die Kraft, die du dort genauso findest. Fünf Sitzungen in etwa acht Wochen. Zeit genug, damit sich wirklich etwas verändern kann.
Der Moment, auf den ich mich in jeder Begleitung freue, ist der, in dem eine Frau es nicht mehr nur weiß. Sondern endlich auch fühlt.
Stell dir vor
Stell dir vor, du hörst dich reden und erkennst dich selbst. Nicht dein Umfeld. Nicht früher. Dich.
Du musst dafür nicht stärker werden. Die Stärke ist schon da. Du darfst nur ablegen, was nicht deins ist.
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, lass uns sprechen. Das erste Gespräch ist kostenlos, etwa 30 Minuten, wir lernen uns einfach kennen.
Genug funktioniert.
Gülçin
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